Britische Lebensversicherung
Sicherheit Britische Lebensversicherung
Auch sonst müssen sich deutsche Anleger bewusst sein, dass die Sicherheit im Insolvenzfalle ein Problem sein kann. Spätestens seit
der Schieflage der Mannheimer Lebensversicherung 2003 hat die Sicherheitsfrage in Bezug auf die Britische Lebensversicherung für eine
breite Öffentlichkeit in Deutschland einen ganz hohen Stellenwert. Dies war mit ausschlaggebend dafür, dass der Sicherungsfonds
Protektor installiert wurde, seit 2005 besteht zudem eine gesetzlich vorgeschriebene Auffanglösung. Gemäß dem britischen
Sicherungssystem (Financial Services Compensation Scheme) sind 90 Prozent aller Ansprüche (Versicherungssumme plus angesammelter
Bonuszahlungen) im Pleitefall geschützt, jedoch nur für in Großbritannien abgeschlossene Verträge. In Deutschland bietet zum
Beispiel Legal & General und Standard Life solche Policen an. Andere Anbieter offerieren dagegen zumeist Verträge
kontinentaleuropäischer Töchter.
Britische Lebensversicherung
Voraussetzungen Britische Lebensversicherung
Dieser Wertzuwachs kann unter bestimmten Voraussetzungen in den letzten Jahren vor Rentenbeginn garantiert werden. Übersteigt der
tatsächliche Wert der Anteile den geglätteten Wert, erhält der Kunde die Differenz als Schlussbonus zum Rentenbeginn
gutgeschrieben.
Bei vorzeitiger Kündigung der Policen gibt es anders als bei deutschen Lebensversicherungen keinen garantierten Rückkaufswert.
Stattdessen wird eine so genannte Marktpreis-Anpassung durchgeführt, bei der der geglättete Wert des Anteilsguthabens des Kunden an
den tatsächlichen Wert angepasst wird.
Britische Lebensversicherung
With-Profit-Police Britische Lebensversicherung
Es kann also grundsätzlich nicht gesagt werden, ob ein Anleger mit einer Britische Lebensversicherung With-Profit-Police besser fährt als mit einer
deutschen Fondspolice. Vielmehr müssen vorab in der Beratung die Bedürfnisse des Kunden genau eruiert werden. Auf dieser Basis
müssen dann die Produkte analysiert und einer Bewertung unterzogen werden. Es ist also durchaus möglich, dass in manchen Fällen
das Produkt Made in Great Britain den Vorzug erhält, in anderen aber eben die deutsche Fondspolice. Denn beide haben
unterschiedliche Stärken und Schwächen. Lediglich bei den Anlagebausteinen sind sich beide ziemlich ähnlich.