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Dread Disease Preisvergleiche

Bei der Dread Disease handelt es sich um die Absicherung des Ausfalls der Arbeitskraft aufgrund des Eintritts einer u. U. lebensbedrohlichen, schweren Erkrankung oder eines bestimmten Unfalls oder eines chirurgischen Eingriffs. Genauer übersetzt bedeutet Dread-Disease die gefürchtete Krankheit. Die Versicherungsform stammt aus dem anglo-amerikanischen Raum und ist dort unter dem Begriff critical illness bekannt und verbreitet. Die Vertragsform wird in Deutschland auch als Schwere Krankheiten-Versicherung bezeichnet und besitzt schon seit Jahren eher marginale Bedeutung.


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Herzinfarkt Dread Disease

Ein Herzinfarkt (auch Myokardinfarkt) tritt auf, wenn infolge mangelnder Sauerstoffversorgung ein Bereich des Herzmuskels abstirbt. Ursache hierfür ist ein plötzlicher Verschluss einer Herzkranzarterie. Fast jeder zweite Todesfall in Deutschland ging im Jahr 2001 auf eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems zurück. Vor allem ältere Menschen sind von Kreislauferkrankungen betroffen. Angesichts der steigenden Lebenserwartung und der wachsenden Anzahl chronischer Herzerkrankungen ist mit einer weiteren Zunahme der Zahlen zu rechnen. Störungen des Herz-Kreislauf-Systems manifestieren sich bereits in jüngeren Jahren (im Alter unter 50 Jahren). Zu den Risikofaktoren zählen Übergewicht, Rauchen, Bluthochdruck, ein erhöhter Cholesterinspiegel und Diabetes. Die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht hohe Kosten: Allein der Anteil der Herz-Kreislauf-Medikamente beträgt rund ein Viertel der gesamten Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung. Zu den Ausgaben für Diagnostik und Behandlung kommen dann die Aufwendungen für die Rehabilitation der Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten hinzu, die nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus weiterhin betreut werden müssen.

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Dread Disease Motor-Neurone-Erkrankung

Bei der Motor-Neurone-Erkrankung handelt es sich um eine Erkrankung der Nervenzellen des zentralen Nervensystems im Rückenmark, die für die Fähigkeit der Bewegung zuständig sind. Die Nerven bilden sich zurück und es kommt nachfolgend zu einer Verkümmerung der Muskeln. Beispiele typischer und relevanter neurologischer Ausfälle sind Gesichtslähmungen, Lähmungen an Hand oder Bein, Unterarm und Halbseitenlähmung.

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Dread Disease Vorsätzliche Herbeiführung, Selbstverletzung, Selbsttötung

Es besteht kein Versicherungsschutz bei absichtlicher Herbeiführung von Krankheit, Kräfteverfall oder absichtlicher Selbstverletzung oder versuchter Selbsttötung. Es wird aber geleistet, wenn nachgewiesen wird, dass diese Handlungen in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit begangen worden ist.

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Dread Disease Zusatzversicherung (DDZ)

Die Dread Disease Zusatzversicherung soll eine finanzielle Soforthilfe bei Eintritt einer versicherten schweren Erkrankung bieten. Eine DDZ ist dementsprechend kein Ersatz für die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung, da es hier nicht um den laufenden Einkommensverlust im Falle des Eintritts einer Berufsunfähigkeit geht. Nahezu 50 Prozent aller Fälle einer Berufsunfähigkeit sind auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenleiden, Psychosen und Neurosen zurückzuführen, also auf Krankheitsgeschehnisse, die üblicherweise nicht durch die DD-Produkte abgesichert werden können. Weiterhin ist festzuhalten, dass auch schwere Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfälle in den meisten Fällen nicht zu einer dauernden Berufsunfähigkeit führen.

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Dread Disease Erkrankungen des zentralen Nervensystems

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit mehr als eine Milliarde Menschen an Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Das sind neben Schädel-Hirn- und Rückenmarksverletzungen eine Vielzahl von neurologischen Krankheiten wie zum Beispiel das Parkinson-Syndrom (Betroffene in Deutschland: 150.000 bis 200.000), Demenzen (schätzungsweise 1,2 Millionen), Schlaganfall (ca. 250.000 pro Jahr) und Epilepsie (bis 800.000). Diese Erkrankungen verursachen nicht nur großes menschliches Leid, sie sind auch mit enormen Kosten verbunden - Krankenhausaufenthalte, Arbeitsausfälle, Frührenten und die häufig notwendige lebenslange Betreuung.