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Fondsgebundene Lebensversicherung

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Anbietervergleich Fondsgebundene Lebensversicherung

Die Fondsgebundene Lebensversicherung ist eine Spezialform der Lebensversicherung, die einen bestimmten Todesfallschutz mit der Beteiligung an einem Sondervermögen wie Immobilienfonds, Rentenfonds, Aktienfonds, gemischten Fonds verbindet.
Im Gegensatz zur herkömmlichen Lebensversicherung geht das Anlagerisiko bei der Fondsgebundene Lebensversicherung ganz auf den einzelnen Versicherungsnehmer über, sodass sie vom Grundsatz her nicht direkt mit einer herkömmlichen Lebensversicherung vergleichbar ist. Charakteristisch für die Fondsgebundene Lebensversicherung ist daher der ungewisse Verlauf des Deckungskapitals. Der Verlauf der Börse bestimmt den Wert der Fondsanteile und damit die zu erwartende Erlebensfallleistung sowie die Leistung im möglichen Todesfall.


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Mindestverzinsung Fondsgebundene Lebensversicherung

Es wird z. T. eine Mindestverzinsung zugesichert, eine jährliche Gewinnsicherung der Indexgewinne (so genannte Cliquet-Option) oder die Gewinnermittlung zwischen Indexwert zum Laufzeitende (z. B. nach 12 Jahren) und dem Index-Ausgangswert zu Vertragsbeginn vorgenommen. So wird am Ende der Indexphase die Summe aus allen Gewinnbeteiligungen und allen gezahlten Beteiligungsbeiträgen mit allen zum Ende der Indexphase mit 4 Prozent jährlich verzinsten Beteiligungsbeiträgen verglichen und der höhere Wert festgestellt.

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Rentenoption Fondsgebundene Lebensversicherung

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, eine Fondsgebundene Lebensversicherung zum Vertragsende in eine Rentenleistung umzuwandeln. Bei einer FRV kann zum Vertragsende ein Kapitalwahlrecht ausgeübt werden, dass unter Berücksichtigung steuerlicher Aspekte zur Auszahlung einer Kapitalsumme führt. Die beitragsfreie Vertragsverlängerung auch Weiterführungsoption oder Verlängerungsoption genannt, schützt vor dem so genannten Ablaufrisiko und unnötigen Verlusten zum Vertragsende. Damit ist bei niedriger und ungünstiger Kurssituation der Zwang beseitigt, ausgerechnet zum ungünstigsten Zeitpunkt die Versicherungsleistung in Anspruch nehmen zu müssen; der VN kann vielleicht den nächsten Kursanstieg abwarten. Eine beitragsfreie Verlängerung ist i. d. R. einmalig für einen Zeitraum von maximal fünf Jahren möglich.

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Fondsgebundene Lebensversicherung Policendarlehen

Der VN kann aus einer Fondsgebundene Lebensversicherung auch Vorauszahlungen entnehmen. Dies geschieht zumeist in Form von Policendarlehen. Voraussetzung dafür ist, dass bereits eine gewisse Anzahl von Anteileinheiten vorhanden ist, damit sich deren Verkauf auch rentiert. Zinsen werden allgemein für die Inanspruchnahme eines Policendarlehens nicht verlangt. Auch wird der Versicherungsvertrag in seiner Grundkonstruktion hierdurch nicht tangiert. Ein Policendarlehen ist bezüglich seines Wertes abhängig von der Anzahl der Anteile, deren aktueller Wert die Auszahlungshöhe bestimmt. Tilgt der VN, so wird der Euro-Betrag wiederum von der Anzahl der in Frage kommenden Anteile und dem dann maßgeblichen Kurs bestimmt. Falls der Kurs trotz erfolgter Ertragszuschreibungen niedriger ist als im Zeitpunkt der Darlehensgewährung, so hat der VN an dem zwischenzeitlich eingetretenen Kursrückgang verdient, man kann dann von einer Gewinnmitnahme sprechen. Führen jedoch die Ertragszuschreibungen und andere Einflüsse zu einem höheren Kurs, so wird die Rückzahlung des Tilgungsbetrages höher sein als der ursprünglich ausgezahlte Betrag.

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Fondsgebundene Lebensversicherung

Im Gegensatz zur Fondsgebundene Lebensversicherung handelt es sich um eine Kapitallebens- oder Rentenversicherung mit der Besonderheit, dass die Wertentwicklung der Sparanteile in direkter Abhängigkeit zu derjenigen eines bestimmten Indexes steht, beispielsweise DAX, FTSE100 oder STOXX. Je nach Ausgestaltung des Produktes kann eine Mindestverzinsung zugesichert oder eine Gewinnermittlung nach dem Unterschiedswert zwischen dem Index zu Beginn und zu Ende der Laufzeit der Versicherung vorgenommen werden. Der Vorteil für den Kunden besteht darin, dass er nur an Indexsteigerungen, nicht aber Indexverlusten beteiligt wird. Mit dem Niedergang der Aktienmärkte ab dem Jahr 2000 wurden solche Produkte nur noch selten angeboten.

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Fondsgebundene Lebensversicherung Beitragsaspekte

Der Einzahlungsbeitrag wird, soweit er nicht zur Deckung der Abschluss- und Verwaltungskosten vorgesehen ist, entsprechend den getroffenen Vereinbarungen über Anlageform und Anlagestock diesem zugeführt und in Anteileinheiten umgerechnet. Die Risikobeiträge zur Deckung des Todesfallrisikos werden i. d. R. monatlich dem Deckungskapital entnommen. Die Beiträge können als laufende gleichbleibende Beiträge, bei einigen Versicherern als variable Beiträge sowie als Einmalbeitrag in ein Depot gezahlt werden. Das Guthaben in einem Beitragsdepot wird marktgerecht verzinst und daraus in mindestens fünf Jahresraten abgebucht. Ein Beitragsdepot kann dann nachteilig sein, wenn zu den innerhalb der fünf Jahre wenigen Terminen für einen Anteilskauf der Kauf bei einer ungünstigen Aktienmarktsituation zu relativ hohen Einstiegskursen erfolgen muss. Der typische Risikoverteilungseffekt durch die monatliche Beitragszahlung entfällt damit.