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Warentest Investmentfonds

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Warentest Investmentfonds

In einem offenen Investmentfonds werden die Gelder vieler Anleger gebündelt, um sie nach dem Prinzip der Risikostreuung in verschiedene Vermögenswerte (z. B. Wertpapiere, Immobilien, Festgelder u. Ä.) anzulegen. Investmentfonds sind rechtlich selbstständig und werden (im Inland) von sog. Kapitalanlagegesellschaften aufgelegt und verwaltet.
Investmentfonds können völlig unterschiedliche Merkmale aufweisen. Es gibt z. B. unterschiedliche Schwerpunkte
- hinsichtlich der Investitionen (z. B. Aktien-, Renten-, Immobilien- oder gemischte Fonds),
- im geografischen und zeitlichen Anlagehorizont,
- bei Rückzahlungs- und Ertragsgarantien,
- im Ausschüttungsverhalten (ausschüttende oder thesaurierende Fonds),
- hinsichtlich der Währung.


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Investmentfonds

Verkauf und Rückgabe der Fondsanteile Investmentfonds

Die Veräußerung bzw. Rückgabe der Fondsanteile ist (mit Ausnahme der Zwischengewinnbesteuerung) für den Privatanleger nach der bis 2008 geltenden Rechtslage nur innerhalb eines Jahres nach Anschaffung der Anteile steuerpflichtig (§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG). Die Anwendung des Halbeinkünfteverfahrens ist hierbei ausgeschlossen; § 17 EStG findet keine Anwendung.

Investmentfonds

Investmentfonds Vermögen auch im Konkursfall geschützt

Ein weiteres Problem hat die Finanzmarktkrise offenbart: Indexzertifikate sind von der rechtlichen Konstruktion her Inhaber Schuldverschreibungen. Das heißt, wenn der Emittent pleite geht, kann der Investor sein in das Zertifikat investierte Geld verlieren, selbst wenn er mit seiner Markteinschätzung richtig lag. Bei Investmentfonds ist das nicht möglich, weil es sich bei ihnen um sogenanntes Sondervermögen handelt. Das bedeutet, das im Fondsvermögen befindliche Kapital gehört dem Anteilseigner eines Fonds. Sollte die Fondsgesellschaft - was so gut wie unmöglich ist - insolvent werden, dann fällt anders als bei Zertifikaten das von der jeweiligen Fondsgesellschaft verwaltete Sondervermögen nicht in ihre Konkursmasse. Es bleibt vielmehr Eigentum der jeweiligen Fonds-Anteilsinhaber.

Investmentfonds

Transparente Investmentfonds

Transparente Fonds sind solche, die allen insbesondere in § 5 InvStG vorgeschriebenen Nachweis- und Veröffentlichungspflichten nachkommen. Die steuerlich anzusetzenden Werte müssen den Anlegern bekannt gegeben und gleichzeitig im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden (§ 5 InvStG). Ist dies nicht der Fall, muss der Anleger ggf. Nachteile bei der Besteuerung hinnehmen. In diesem Fall handelt es sich um sog. teiltransparente bzw. intransparente Fonds.

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Passive Investmentfonds

Passiv gemanagte Investmentfonds werden im Vergleich nie ganz oben rangieren. Aufgrund der günstigeren Kostenstruktur können sie aber eine interessante Alternative zu aktiv gemanagten Produkten sein, wenn sich Anleger selbst am Aktienmarkt ganz gut auskennen. Sie haben mittels dieser auch als ETF (Exchange Traded Funds) bezeichneten Investmentbausteine ein attraktives Hilfsmittel an der Hand, um sich selbst ein Fondsdepot zusammenzustellen. Selbst manche Dachfondsmanager greifen zur Abdeckung bestimmter Aktienmarktsegmente ganz gerne auf ETF zurück. Denn sie erleichtern ihnen den schnellen Ein- und Ausstieg aus den jeweiligen Finanzmärkten. Zu den Kosten ist noch zu sagen: Für einen gemanagten Aktienfonds müssen etwa 1,5 bis 2,0 Prozent Verwaltungsgebühr (plus möglicher weiterer Kosten wie Performance-Fee) pro Jahr berappt werden. Bei ETF belaufen sich die Gebühren mitunter auf weniger als ein Drittel oder die Hälfte dieses Satzes, je nachdem um was für ein Produkt es sich handelt.

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Investmentfonds Equity Market Neutral

Diese Anlagetaktik zielt auf die Ausnutzung von Ineffizienzen - speziell an Aktienmärkten - ab. Normalerweise sind dabei Aktienportfolios mit gegenläufigen Long-Short/Spread-Positionen in Werten des gleichen Marktes involviert. Richtungsneutrale Portfolios sind entweder beta- oder währungsneutral, oder sogar beides. Ein gut konstruiertes Portfolio berücksichtigt i. d. R. Gewichtungen etwa in einzelnen Branchen, Sektoren und Marktkapitalisierungen. Hebeleffekte werden oftmals eingesetzt, um entsprechend höhere Erträge zu erzielen. In diesem Zusammenhang lohnt sich der Einsatz von Aktienindex-Futures oder ETFs: Sie können sowohl zu einer effizienten Erzeugung der gewünschten Hebelwirkung beitragen als auch bestimmte Portfoliopositionen in volatilen Märkten neutralisieren. Als Aktienindexprodukte kommen beispielsweise Futures auf den Dow Jones, EURO STOXX 50 oder die Dow Jones-/EURO STOXX-Sektorindizes in Frage.