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Günstig ist auch das steuerliche Umfeld hingegen für geschlossene Fonds, die in Schiffe (Schiffsfonds) und Immobilien investieren. Denn Gewinne aus diesen Beteiligungen werden nicht durch die Abgeltungsteuer gekürzt. Im Gegenteil. Die steuerlichen Vergünstigungen für Schiffsfonds aufgrund der sogenannten Tonnagesteuer blieben komplett unangetastet. Schiffsfonds Anleger werden aufgrund dieser Regelung nur mit einem pauschalen Steuerobolus zur Kasse gebeten, der sich ausschließlich nach der Größe des oder der jeweiligen Schiffe(s) richtet und nicht nach dem Ertrag. Daher können Investoren sowohl die laufenden Ausschüttungen als auch die späteren Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf des oder der Schiffe brutto für netto kassieren. Denn mit etwa 0,1 Prozent der Beteiligungssumme fällt die Tonnagesteuer kaum ins Gewicht.
Deshalb haben es die meisten gut konzipierten Schiffsfonds auch geschafft, den Ruch loszuwerden, reine Steuersparmodelle zu sein. Sie wären deshalb auch ohne die Begünstigung durch die Tonnagesteuerregelung renditeträchtig. Das heißt, in diesem Anlagesegment gelang es den Initiatoren, die Fonds von Steuersparmodellen zu Renditeobjekten zu machen. Besonders interessant sind dabei Containerschiffe, und hierbei nicht die Riesenschiffe, sondern die kleineren Klassen, die sogenannten Feedern. Auch für Tanker sehen Marktkenner nach wie vor ein günstiges wirtschaftliches Umfeld. Denn der Rohstoffhunger der industriellen Schwellenländer, allen voran von China und Indien, wird in den kommenden Jahrzehnten mit dem wachsenden Wohlstand ihrer Bevölkerung weiter anziehen.
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Schiffsfonds Risiko und Rendite Chancen

Es ist eine relativ alte Erkenntnis, dass erweiterte Anlagemöglichkeiten den Anlageerfolg positiv beeinflussen - insbesondere, wenn in die Beurteilung Risiko und Renditechancen mit einbezogen werden. Das hat sich inzwischen herumgesprochen, weshalb bei Basisinvestments verstärkt auf eine ausgewogene Mischung geachtet wird. Mit alternativen Anlageinstrumenten wie Hedgefonds und Rohstoffen ist es möglich, die Diversifikationseffekte zu verbessern. Kein Wunder, dass gerade bei Fondsprodukten versucht wird, diese Anlageklassen verstärkt in die Anlagestrategie mit einzubeziehen. Multi-Asset-Fonds ist es im Gegensatz zu klassischen Mischfonds erlaubt, in Hedgefonds und Rohstoffe zu investieren und mitunter auch noch in andere Anlageprodukte wie Lebensversicherungen und Schifffonds . Einen Verkaufsschub dürfte diesem neuen Fondstyp in diesem Jahr - auf Grund seiner flexiblen Handhabung und der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zur Vermögensverwaltung - wohl auch die Einführung der neuen Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge ab 1.1.2009 bescheren.

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Schiffsfonds Multi Asset Fonds

Bereits in diesem Jahr wird der Blick auf den 1.1.2009 gerichtet. Ab diesem Zeitpunkt unterliegen Kapitalerträge der neuen Abgeltungssteuer. Sie trifft besonders Anleger, die bevorzugt auf Aktien setzen. Denn auch wenn sie ihre Papiere länger als ein Jahr halten (Spekulationsfrist), unterliegen die Kursgewinne künftig einem Steuerabzug von 25 Prozent. Diese Regelung gilt analog auch für Investmentfonds. Deshalb richtet sich verstärkt der Blick auf interessante Produkte der Fondsbranche, die es ermöglichen, trotz der geänderten steuerlichen Rahmenbedingungen weiterhin eine flexible, auf die Marktsituation anpassungsfähige, längerfristig orientierte Anlagestrategie umsetzen zu können. Hierfür bieten sich Multi-Asset-Fonds geradezu an. Denn mit ihnen können Investoren in die klassischen Anlageklassen investieren und sich zudem - je nach Ausrichtung des Fonds - in alternative Investmentklassen wie Rohstoffe und Hedgefonds sowie darüber hinaus unter Umständen zusätzlich in Private Equity und Schifffonds sowie Lebensversicherungen engagieren.

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Schiffsfonds HSC Aufbauplan Schiff I

Investiert wird in Schiffsfonds, die von der HCI emittiert wurden. Die HCI ist seit rund 18 Jahren im Geschäft und hat bis dato nach eigenen Angaben über 7 Milliarden EUR Investitionsvolumen unter die Leute gebracht, davon 6,2 Milliarden EUR in 311 Schiffsfonds mit 336 Schiffen. Zu Zwecken der Risikostreuung soll in mindestens fünf Zielfonds investiert werden, wobei maximal 30 Prozent des jeweiligen Fondsvolumens des Zielfonds gezeichnet werden sollen. Die Anlageentscheidungen trifft die Fondsgeschäftsführung. Es kann ein Beirat gebildet werden, der geringe Mitwirkungsrechte besitzen würde. Die Lebensdauer des Fonds ist nicht begrenzt. Es besteht die Absicht, dass die Gesellschaft mindestens bis Ultimo 2023 besteht. Der Anleger leistet acht Jahre lang die vereinbarten Monatsbeiträge (Investitionsphase). Während dieser Zeit findet keine Ausschüttung statt. Eventuelle Erträge werden thesauriert. Ab dem 9. Jahr beginnt die so genannte Ausschüttungsphase. Für diese Phase sind Ausschüttungen in Höhe von jährlich beginnend mit 8,5 Prozent bis 21,6 Prozent prognostiziert. Daraus wird im Prospekt eine Nachsteuerrendite für den Anleger in Höhe von 6,02 Prozent prognostiziert.

Schiffsfonds

Schiffsfonds Patentefonds

Erfinder des Patentefonds ist übrigens die kleine Firma Finance System. Sie konnte bereits im Jahre 2005 den ersten geschlossenen Patente-Verwertungsfonds an den Markt bringen, der bereits nach wenigen Stunden platziert war. Entscheidend für den Erfolg eines Patentefonds sind natürlich interessante Patente, bei Events sind es eben aussichtsreiche, auf viel Resonanz stoßende Veranstaltungen. Das heißt - anders ausgedrückt - der Initiator muss sich von vornherein viele Gedanken über die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten machen. Denn damit steht und fällt letztlich der Erfolg eines Konzepts. Schließlich fällt im Gegensatz zu früher die Schützenhilfe des Fiskus über Steuervorteile weg. Hinzu kommt, dass man anders als bei Mega-Themen wie Schifffonds manches Konzept nicht mit einer Vielzahl von Folgefonds ausreizen kann. Denn man stößt mitunter schneller an Grenzen, was zum Beispiel die Menge aussichtsreicher Events betrifft, die für eine Finanzierung infrage kommen.

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Schiffsfonds SAG Best Ship Select I

Der Fonds bietet Einsteigern unter den Investoren in Schiffsbeteiligungen und der großen Zahl von Anlegern, deren Mittel zur eigenen Diversifizierung im Vermögensbestand nicht ausreichen, im Vergleich zu Beteiligungen an Ein-Schiff-Fonds reduzierte Risiken. Die Chance, dass auch nach dem eventuellen Ende der nun schon seit langem anhaltenden Frachtratenhausse dank der hier praktizierten Diversifizierung Anleger im Worst-Case vergleichsweise glimpflich davonkommen, erscheint realistisch. Die Tatsache, dass der Initiator dieses Angebots der Versuchung widerstanden hat, neben Einmalanlagen auch ratierliche Zahlungen entgegenzunehmen (siehe Beitrag: Geschlossene Fonds mit ratierlichen Einzahlungsmöglichkeiten: Vor- und Nachteile für wen?) und niedrige Mindestzeichnungssummen anzubieten, unterstützt den insgesamt positiven Eindruck der vorliegenden Konzeption. Schließlich bleiben Schiffsfonds , auch in dieser Form, trotz bevorzugter steuerlicher Regelungen und bester Zukunftsaussichten auf Grund des Fortschreitens der Globalisierung, risikobehaftete unternehmerische Beteiligungen, die sich nur für bestimmte Anlegergruppen eignen.